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SocializerHub > 2017 > December

social-media-marketing

Es gibt zwei Basisfaktoren die unausweichlich für einen guten Online-Autritt für Unternehmen sind: Social Media und die Webseite.

Wie soll die Webseite aussehen?

Wichtig hierbei ist, dass nicht nur das Design entscheidet und das Unternehmen repräsentiert, sondern auch die Inhalte stimmen. Die Inhalte sind dafür bestimmt, den Besucher auf der Webseite zu halten und nicht nur das Design zu füllen. Es hat also Priorität interessante Inhalte auf die Webseite zu bringen, um die durchschnittliche Verweildauer der Besucher zu steigern. Ein Mittel, dies zu schaffen ist der Blog. Allerdings nicht irgendein Blog mit Texten, die dem Leser keinen Mehrwert geben, sondern mit Expertenwissen. Hierbei ist ein Mix zu empfehlen aus rein informativen Wissensblogs und Storytelling-Blogs, die Geschichten aus dem Geschäftsalltag erzählen aber gleichzeitig auch wissenswerte Informationen preisgeben.

 

Doch wie gelangen Interessenten und potentielle Kunden auf Ihre Webseite?
Im Zuge der letzten Jahre hat sich der perfekte Online-Auftritt von Unternehmen dahingehend verändert, dass nicht mehr die Webseite alleine entscheidend ist, sondern Social Media die Oberhand gewonnen hat. Die digitale Konvergenz aus den sozialen Netzwerken und der Webseite eines Unternehmens ist nicht mehr abzustreiten. Social Media ist das größte und am einfachsten zu nutzende Kommunikationstool für Unternehmen. Noch nie war es so leicht zugänglich für Unternehmen eine so breite und vielfältige Masse an Menschen anzusprechen und direkt auf Anfragen einzugehen.

 

Wie kann ich also als Unternehmen Social Media effektiv nutzen um Reichweite zu erlangen?

Content ist hier das Stichwort. Ohne ansprechenden und qualitativ hochwertigen Content wird kaum ein Leser den “Follow”- oder “Gefällt mir”-Button klicken. Bei diesem Content sollte es sich aber nicht ausschließlich um Werbung handeln, wie toll ihr Unternehmen, Produkt oder Dienstleistung ist, sondern um einen Mix aus Informativen News aus ihrem Geschäftsumfeld und ihrer Werbung. Durch die News ziehen sie die Lesergruppen auf sich, die sich für Ihre Branche interessieren und im Endeffekt auch Interessenten sind. Anschließend können sie mit Ihrer Werbung Kampagnen wesentlich effizienter gestalten.
Ebenfalls wichtig ist das Monitoring der Ergebnisse und der Zielgruppen. Wie, wann und wo kommunizieren ihre Zielgruppen? Welche Hashtags verwenden sie für welche Art von Post? (https://www.socializerhub.de/warum-und-wie-hashtags-im-social-media-marketing-angewendet-werden/) Basierend auf diesen Analysen sollte man seine Posts planen und genau bestimmen, in welchem Netzwerk, zu welcher Uhrzeit, welche Information gepostet werden soll. Dabei sind die verschiedenen Eigenschaften der verschiedenen Netzwerke zu beachten (Postfrequenz, Postlänge etc.).

 

Die Webseite ist immer mehr zum digitalen Magazin geworden, wo potentielle Kunden blättern und sich informieren können. Social Media ist der ganzen Thematik große Schritte voraus. Zielgruppenorientiertes Marketing und Kommunikation wie es noch nie vorher möglich war. Die Zukunft liegt hier in der Automatisierung. Maschinen können heute schon den qualitativ hochwertigsten Content vollautomatisiert heraussuchen und zielgruppenorientiert posten. Das ist auch die Philosophie, die wir bei der SocializerHub©-Technologie verfolgen. Der Social Media-Beauftragte hat in diesem Fall wieder die Zeit um sich kreativ mit Marketing-Kampagnen auseinanderzusetzen, während die Informationsposts vollautomatisch von einer Künstlichen Intelligenz in die Netzwerke hineingetragen wird. Die Kampagnen können dann, aufgrund der Zielgruppenanalysen bezüglich der Bewegungsmuster zeitlich optimiert eingebracht werden um den Social Media Auftritt perfekt zu machen. Es ist mehr zu erreichen mit Künstlicher Intelligenz und neuen Technologien als mit veralteten Methoden.

 

Letztenendes bleibt eine Frage offen: Wenn Facebook & Co. Funktionen einbauen, wie z.B. Shop, Dienstleistungsportfolio, Kontakt etc., wo liegt dann die Zukunft der Webseiten?

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Künstliche Intellgenz - Kontrolle - Angst

Die Zukunft ist jetzt. Automatisierung und künstliche Intelligenz sind Begriffe, die aufgeschnappt werden, wie frische Luft nach dem Sport.

Doch neue Technologie bedarf einiges an Aufklärung – egal ob positive oder negative Kommentare, das Gesagte und Geschriebene verbreitet sich wie ein Lauffeuer durch Gesellschaft und Internet. Hierbei fällt es  schwer, eine eigene Meinung zu bilden und die Systematik objektiv zu analysieren. Dieser Blog soll die Angst vor unkontrollierter künstlicher Intelligenz, anhand einer Analogie erklären und aus der Welt schaffen.

 

Guck Mama…freihändig!

Erinnern Sie sich zurück an den Tag, an dem Sie das Fahrradfahren erlernt haben. Erinnern Sie sich zurück an das Gefühl der maßlosen Überforderung.

Es gibt hunderte Regeln dafür, wie, wann und mit welcher Geschwindigkeit in die Pedale zu treten ist, was mit den verschiedenen Körperteilen zu tun ist, um das Gleichgewicht zu halten, die Umgebung zu beobachten, die Art der Straße zu analysieren, die Beschaffenheit des Untergrunds, ob es nass oder trocken ist, Hindernisse auf dem Weg zu erkennen, all diese Faktoren und noch viel mehr – einzig und alleine, um sich sicher und effizient fortzubewegen.

Sie dachten: Das kann ich doch gar nicht schaffen, oder?

Einige Versuche und Tränen später klappt es dann eben doch – Das liegt daran, dass das Gehirn höchsteffizient daran arbeitet, viel mehr zu beobachten, als uns bewusst ist. Es weiß, dass bestimmte repetitive Verhaltensweisen in einem spezifischen Kontext empirisch korrekt sind – und plötzlich konnten Sie alleine Fahrradfahren. Sie verfolgen nicht wirklich jedes Verhalten und jede kontextuelle Eingabe in Ihrem Wissensspeicher aus den Regeln des Fahrradfahrens. Wenn doch würden Sie, im Falle einer unerwarteten Situation nie in der Lage sein, rechtzeitig zu antworten. Letztendlich ist die Intelligenz (real oder künstlich) in der Lage, sich so zu verhalten, dass die richtigen Ergebnisse erzielt werden, ohne notwendigerweise alle Details des „Warums“ zu kennen.

 

Es geht um das „Warum“

Das ist alles, was KI ist. Ein guter Schüler, der im Laufe der Zeit lernt, wie Verhaltensweisen und kontextbezogene Inputs zu einem Ziel führen. In unserem Fall, mit dem Fahrrad, haben wir gelernt, indem wir stürzen, aufstehen und weiterfahren. Im Fall von KI gelingt das durch Millionen von Simulationen.

 

Während die KI bei einer bestimmten Aufgabe sehr gut sein kann, hat das Ausführen einer Simulation keinen Kontext außerhalb des zweidimensionalen Raumes und die endliche Anzahl legaler Bewegungen, die gemacht werden können (der König auf einem Schachbrett kann das Spielfeld nicht verlassen und sich hinter dem Wandschrank vor Gegnern verstecken). Mit anderen Worten: eine künstliche Intelligenz kann nur so gut agieren, wie es die Rahmenbedingungen zulassen.

 

Die Komplexität, wie KI eine Entscheidung trifft, lässt die getroffene Entscheidung nicht bewusstwerden, auch wenn dies schwer verständlich ist; genauso wie kaum alle Dinge aufgeschrieben werden können, die zum Fahrradfahren gehören.

 

Es bedeutet auch nicht, dass KI ausgangslos anfangen kann, Entscheidungen zu treffen, die außerhalb dessen liegen, wofür sie ausgebildet wurde. Um auf die Fahrrad-Analogie zurückzukommen: Nur weil Sie das Fahrradfahren erlernt haben, heißt das nicht, dass Sie jetzt automatisch ein Auto fahren oder ein Flugzeug fliegen können. Tatsächlich könnte man nicht einmal von zwei Rädern auf ein Einrad wechseln, ohne ein völlig neues Regelwerk zu lernen.

 

Und hier trennen sich die Wege menschlicher Intelligenz und künstlicher Intelligenz

 

Während KI das “Wie” zu fast allem besser lernen kann als ein Mensch, hat sie nicht die Neugier, “Warum” zu fragen.

 

Sollten künstliche Intelligenzen also eines Tages nach dem „Warum“ fragen, dann nur, weil der Entwickler es gelehrt hat “Warum” zu fragen  – doch bis dahin, werden die mehreren 100 Milliarden Nervenzellen in unserem Körper und Sinne unserer Spezies, nicht die Kontrolle abgeben und den künstlichen Systemen in Sachen Humor, Intuition, Fantasie und Geduld immer einen Schritt voraus sein.

 

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