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SocializerHub > Articles by: Jacob Engels

Künstliche Intellgenz - Kontrolle - Angst

Die Zukunft ist jetzt. Automatisierung und künstliche Intelligenz sind Begriffe, die aufgeschnappt werden, wie frische Luft nach dem Sport.

Doch neue Technologie bedarf einiges an Aufklärung – egal ob positive oder negative Kommentare, das Gesagte und Geschriebene verbreitet sich wie ein Lauffeuer durch Gesellschaft und Internet. Hierbei fällt es  schwer, eine eigene Meinung zu bilden und die Systematik objektiv zu analysieren. Dieser Blog soll die Angst vor unkontrollierter künstlicher Intelligenz, anhand einer Analogie erklären und aus der Welt schaffen.

 

Guck Mama…freihändig!

Erinnern Sie sich zurück an den Tag, an dem Sie das Fahrradfahren erlernt haben. Erinnern Sie sich zurück an das Gefühl der maßlosen Überforderung.

Es gibt hunderte Regeln dafür, wie, wann und mit welcher Geschwindigkeit in die Pedale zu treten ist, was mit den verschiedenen Körperteilen zu tun ist, um das Gleichgewicht zu halten, die Umgebung zu beobachten, die Art der Straße zu analysieren, die Beschaffenheit des Untergrunds, ob es nass oder trocken ist, Hindernisse auf dem Weg zu erkennen, all diese Faktoren und noch viel mehr – einzig und alleine, um sich sicher und effizient fortzubewegen.

Sie dachten: Das kann ich doch gar nicht schaffen, oder?

Einige Versuche und Tränen später klappt es dann eben doch – Das liegt daran, dass das Gehirn höchsteffizient daran arbeitet, viel mehr zu beobachten, als uns bewusst ist. Es weiß, dass bestimmte repetitive Verhaltensweisen in einem spezifischen Kontext empirisch korrekt sind – und plötzlich konnten Sie alleine Fahrradfahren. Sie verfolgen nicht wirklich jedes Verhalten und jede kontextuelle Eingabe in Ihrem Wissensspeicher aus den Regeln des Fahrradfahrens. Wenn doch würden Sie, im Falle einer unerwarteten Situation nie in der Lage sein, rechtzeitig zu antworten. Letztendlich ist die Intelligenz (real oder künstlich) in der Lage, sich so zu verhalten, dass die richtigen Ergebnisse erzielt werden, ohne notwendigerweise alle Details des „Warums“ zu kennen.

 

Es geht um das „Warum“

Das ist alles, was KI ist. Ein guter Schüler, der im Laufe der Zeit lernt, wie Verhaltensweisen und kontextbezogene Inputs zu einem Ziel führen. In unserem Fall, mit dem Fahrrad, haben wir gelernt, indem wir stürzen, aufstehen und weiterfahren. Im Fall von KI gelingt das durch Millionen von Simulationen.

 

Während die KI bei einer bestimmten Aufgabe sehr gut sein kann, hat das Ausführen einer Simulation keinen Kontext außerhalb des zweidimensionalen Raumes und die endliche Anzahl legaler Bewegungen, die gemacht werden können (der König auf einem Schachbrett kann das Spielfeld nicht verlassen und sich hinter dem Wandschrank vor Gegnern verstecken). Mit anderen Worten: eine künstliche Intelligenz kann nur so gut agieren, wie es die Rahmenbedingungen zulassen.

 

Die Komplexität, wie KI eine Entscheidung trifft, lässt die getroffene Entscheidung nicht bewusstwerden, auch wenn dies schwer verständlich ist; genauso wie kaum alle Dinge aufgeschrieben werden können, die zum Fahrradfahren gehören.

 

Es bedeutet auch nicht, dass KI ausgangslos anfangen kann, Entscheidungen zu treffen, die außerhalb dessen liegen, wofür sie ausgebildet wurde. Um auf die Fahrrad-Analogie zurückzukommen: Nur weil Sie das Fahrradfahren erlernt haben, heißt das nicht, dass Sie jetzt automatisch ein Auto fahren oder ein Flugzeug fliegen können. Tatsächlich könnte man nicht einmal von zwei Rädern auf ein Einrad wechseln, ohne ein völlig neues Regelwerk zu lernen.

 

Und hier trennen sich die Wege menschlicher Intelligenz und künstlicher Intelligenz

 

Während KI das “Wie” zu fast allem besser lernen kann als ein Mensch, hat sie nicht die Neugier, “Warum” zu fragen.

 

Sollten künstliche Intelligenzen also eines Tages nach dem „Warum“ fragen, dann nur, weil der Entwickler es gelehrt hat “Warum” zu fragen  – doch bis dahin, werden die mehreren 100 Milliarden Nervenzellen in unserem Körper und Sinne unserer Spezies, nicht die Kontrolle abgeben und den künstlichen Systemen in Sachen Humor, Intuition, Fantasie und Geduld immer einen Schritt voraus sein.

 

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Die Zukunft des Marketings - oder - Social Media Marketing

Um als Unternehmen zu wachsen, muss das Produkt oder die Dienstleistung an den Mann gebracht werden – vielen fällt das schwer.

Unzählige Marketingstrategien wurden innerhalb kürzester Zeit entwickelt, doch mindestens genauso schnell wieder verworfen. Was nun?

 

Vielleicht eine Radiowerbung mit knackigen Texten und bekannten Stimmen aus Film & Fernsehen? Oder vielleicht doch eine Anzeige im nächstbesten Lifestylemagazin?

 

Für moderne Unternehmen ist das schon lange nichtmehr interessant. Seit geraumer Zeit nutzen Marketer die Möglichkeiten heutiger Technologien, die es ihnen ermöglichen Marketing auf ein neues Level anzuheben. An diesem Punkt kommt Social Media ins Spiel.

 

2.8 Milliarden User, 22 Prozent Wachstum auf den sozialen Plattformen in nur einem Jahr (Quelle: Tracx).

 

Die Zahlen sprechen für sich. Doch wie macht man sich das zu Nutze? Was für Möglichkeiten ergeben sich daraus?

 

Durch Social Media Marketing ist es möglich individuelle Ziele zu verfolgen – gezielter, effizienter und kostengünstiger als je zuvor.

 

Im Folgenden 5 Gründe, die für Social Media Marketing sprechen:

 

1. Zielgruppenansprache

 

Das Kennen der Zielgruppe ist meiner Meinung nach der Schlüssel erfolgreich Marketing zu betreiben.

Nirgends ist es einfacher seine Zielgruppen und somit potentielle Kunden anzusprechen, als über die sozialen Plattformen. Die Suche nach Themen, Keywords und Hashtags lassen die User fast wie von alleine auf die Accounts der Unternehmen kommen. Fast? Ja, fast.

 

2. Authentische Inhalte

 

Achtung! Nun muss gepunktet werden. Hier gilt: Der erste Eindruck zählt.

Posts sollten aktuell sein, Expertise und Kompetenz beweisen und zudem ansprechend aufbereitet sein. Sind diese Faktoren gegeben, ist es jedem Unternehmen möglich die User als Follower und Abonnenten zu gewinnen.

 

3. Höher, schneller, weiter – die Reichweite

 

Schnell wird sich zeigen, ob das Posting erfolgreich ist. Macht man es richtig, richtet sich nach den Interessen der Zielgruppe, postet regelmäßig und zeitlich optimiert, wird die Reichweite Tag für Tag steigen. Posts werden geteilt, geliked, verwertet und somit verbreitet. Potentielle Kunden werden angesprochen, auf den Account des Unternehmens geleitet und können sich nun alle Informationen beschaffen, welche den potentiellen Kunden schlussendlich zum Kauf bewegen sollen.

 

4. Hohe Kompatibilität

 

Das wichtigste mobile Endgerät der heutigen Zeit ist das Smartphone. Aktuell nutzen laut einer Umfrage 54 Millionen der Deutschen im Alter ab 14 Jahren ein Smartphone. Der Anteil sei im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozentpunkte auf 78 Prozent gestiegen, teilte der Branchenverband Bitkom im Februar dieses Jahres mit. Seit 2012 habe sich der Nutzeranteil mehr als verdoppelt. Besonders hoch war demnach der Anstieg bei den Senioren (über 65 Jahre): Dort kletterte die Smartphone-Nutzung innerhalb eines Jahres um elf Prozentpunkte auf 39 Prozent. (Quelle: Bitkom)

 

Der stetig steigende Prozentanteil der User spielt dem Social Media Marketing definitiv in die Karten. Die sozialen Plattformen sind höchstkompatibel auf dem Smartphone und werden häufig über das Gerät aufgerufen. Hier gilt es nun mehr und mehr präsent zu werden.

 

5. Erleichterung durch Technologie

 

In der Theorie verständlich – doch wie setzt man das am Besten in die Praxis um? Social Media Marketing-Agenturen gibt es zu Hauf. Diese Agenturen versprechen Wachstum und höhere Chancen der Akquise über die sozialen Plattformen, doch das kommt Unternehmen oft nicht günstig. Stundenlang verbringen diese Agenturen damit Inhalte zu suchen, diese aufzuarbeiten und anschließend auf die sozialen Plattformen zu spielen. Letztendlich müssen diese Kosten getragen werden. Das schreckt häufig ab. Verständlich.

Aber: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

IT-Experten haben es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Weg zu gehen und somit dieses Problem zu lösen. Herausgekommen ist eine Software, die es schafft, vollautomatisch Inhalte aus dem Internet zu filtern, diese nach Qualität zu ordnen und anschließend auf die sozialen Plattformen zu spielen. Somit ist es jedem Unternehmen möglich Social Media Marketing zu betreiben, ohne sich dafür in Unkosten stürzen zu müssen.

 

Fazit:


Das Nutzen von Social Media Marketing ist keine Marketingstrategie, die wieder vorübergeht. Stattdessen hat sich diese Methode durch das zunehmende Wachstum von sozialen Plattformen bestätigt und ist nicht mehr wegzudenken.

Die Nutzung von sozialen Netzwerken hat sich längst als Gewohnheit der Menschen etabliert. Für Unternehmen ist dies somit natürlich ein äußerst attraktives Werbeumfeld.

Doch es handelt sich noch um weit mehr als nur Werbung: Social Media Marketing bedeutet, mit der Zielgruppe zu kommunizieren. Darüber lassen sich bestehende Produkte optimieren, neue Innovationen entwickeln und ein loyaler Kundenstamm aufbauen.

Es gibt viele Gründe, die für ein gutes Auftreten auf den Sozialen Plattformen sprechen. Das Ziel sollte jedoch nicht aus den Augen verloren werden: Schaffen sie einen Mehrwert für ihre Kunden.

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