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SocializerHub > Digitale Kommunikation

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Es gibt zwei Basisfaktoren die unausweichlich für einen guten Online-Autritt für Unternehmen sind: Social Media und die Webseite.

Wie soll die Webseite aussehen?

Wichtig hierbei ist, dass nicht nur das Design entscheidet und das Unternehmen repräsentiert, sondern auch die Inhalte stimmen. Die Inhalte sind dafür bestimmt, den Besucher auf der Webseite zu halten und nicht nur das Design zu füllen. Es hat also Priorität interessante Inhalte auf die Webseite zu bringen, um die durchschnittliche Verweildauer der Besucher zu steigern. Ein Mittel, dies zu schaffen ist der Blog. Allerdings nicht irgendein Blog mit Texten, die dem Leser keinen Mehrwert geben, sondern mit Expertenwissen. Hierbei ist ein Mix zu empfehlen aus rein informativen Wissensblogs und Storytelling-Blogs, die Geschichten aus dem Geschäftsalltag erzählen aber gleichzeitig auch wissenswerte Informationen preisgeben.

 

Doch wie gelangen Interessenten und potentielle Kunden auf Ihre Webseite?
Im Zuge der letzten Jahre hat sich der perfekte Online-Auftritt von Unternehmen dahingehend verändert, dass nicht mehr die Webseite alleine entscheidend ist, sondern Social Media die Oberhand gewonnen hat. Die digitale Konvergenz aus den sozialen Netzwerken und der Webseite eines Unternehmens ist nicht mehr abzustreiten. Social Media ist das größte und am einfachsten zu nutzende Kommunikationstool für Unternehmen. Noch nie war es so leicht zugänglich für Unternehmen eine so breite und vielfältige Masse an Menschen anzusprechen und direkt auf Anfragen einzugehen.

 

Wie kann ich also als Unternehmen Social Media effektiv nutzen um Reichweite zu erlangen?

Content ist hier das Stichwort. Ohne ansprechenden und qualitativ hochwertigen Content wird kaum ein Leser den “Follow”- oder “Gefällt mir”-Button klicken. Bei diesem Content sollte es sich aber nicht ausschließlich um Werbung handeln, wie toll ihr Unternehmen, Produkt oder Dienstleistung ist, sondern um einen Mix aus Informativen News aus ihrem Geschäftsumfeld und ihrer Werbung. Durch die News ziehen sie die Lesergruppen auf sich, die sich für Ihre Branche interessieren und im Endeffekt auch Interessenten sind. Anschließend können sie mit Ihrer Werbung Kampagnen wesentlich effizienter gestalten.
Ebenfalls wichtig ist das Monitoring der Ergebnisse und der Zielgruppen. Wie, wann und wo kommunizieren ihre Zielgruppen? Welche Hashtags verwenden sie für welche Art von Post? (https://www.socializerhub.de/warum-und-wie-hashtags-im-social-media-marketing-angewendet-werden/) Basierend auf diesen Analysen sollte man seine Posts planen und genau bestimmen, in welchem Netzwerk, zu welcher Uhrzeit, welche Information gepostet werden soll. Dabei sind die verschiedenen Eigenschaften der verschiedenen Netzwerke zu beachten (Postfrequenz, Postlänge etc.).

 

Die Webseite ist immer mehr zum digitalen Magazin geworden, wo potentielle Kunden blättern und sich informieren können. Social Media ist der ganzen Thematik große Schritte voraus. Zielgruppenorientiertes Marketing und Kommunikation wie es noch nie vorher möglich war. Die Zukunft liegt hier in der Automatisierung. Maschinen können heute schon den qualitativ hochwertigsten Content vollautomatisiert heraussuchen und zielgruppenorientiert posten. Das ist auch die Philosophie, die wir bei der SocializerHub©-Technologie verfolgen. Der Social Media-Beauftragte hat in diesem Fall wieder die Zeit um sich kreativ mit Marketing-Kampagnen auseinanderzusetzen, während die Informationsposts vollautomatisch von einer Künstlichen Intelligenz in die Netzwerke hineingetragen wird. Die Kampagnen können dann, aufgrund der Zielgruppenanalysen bezüglich der Bewegungsmuster zeitlich optimiert eingebracht werden um den Social Media Auftritt perfekt zu machen. Es ist mehr zu erreichen mit Künstlicher Intelligenz und neuen Technologien als mit veralteten Methoden.

 

Letztenendes bleibt eine Frage offen: Wenn Facebook & Co. Funktionen einbauen, wie z.B. Shop, Dienstleistungsportfolio, Kontakt etc., wo liegt dann die Zukunft der Webseiten?

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Die Zukunft des Marketings - oder - Social Media Marketing

Um als Unternehmen zu wachsen, muss das Produkt oder die Dienstleistung an den Mann gebracht werden – vielen fällt das schwer.

Unzählige Marketingstrategien wurden innerhalb kürzester Zeit entwickelt, doch mindestens genauso schnell wieder verworfen. Was nun?

 

Vielleicht eine Radiowerbung mit knackigen Texten und bekannten Stimmen aus Film & Fernsehen? Oder vielleicht doch eine Anzeige im nächstbesten Lifestylemagazin?

 

Für moderne Unternehmen ist das schon lange nichtmehr interessant. Seit geraumer Zeit nutzen Marketer die Möglichkeiten heutiger Technologien, die es ihnen ermöglichen Marketing auf ein neues Level anzuheben. An diesem Punkt kommt Social Media ins Spiel.

 

2.8 Milliarden User, 22 Prozent Wachstum auf den sozialen Plattformen in nur einem Jahr (Quelle: Tracx).

 

Die Zahlen sprechen für sich. Doch wie macht man sich das zu Nutze? Was für Möglichkeiten ergeben sich daraus?

 

Durch Social Media Marketing ist es möglich individuelle Ziele zu verfolgen – gezielter, effizienter und kostengünstiger als je zuvor.

 

Im Folgenden 5 Gründe, die für Social Media Marketing sprechen:

 

1. Zielgruppenansprache

 

Das Kennen der Zielgruppe ist meiner Meinung nach der Schlüssel erfolgreich Marketing zu betreiben.

Nirgends ist es einfacher seine Zielgruppen und somit potentielle Kunden anzusprechen, als über die sozialen Plattformen. Die Suche nach Themen, Keywords und Hashtags lassen die User fast wie von alleine auf die Accounts der Unternehmen kommen. Fast? Ja, fast.

 

2. Authentische Inhalte

 

Achtung! Nun muss gepunktet werden. Hier gilt: Der erste Eindruck zählt.

Posts sollten aktuell sein, Expertise und Kompetenz beweisen und zudem ansprechend aufbereitet sein. Sind diese Faktoren gegeben, ist es jedem Unternehmen möglich die User als Follower und Abonnenten zu gewinnen.

 

3. Höher, schneller, weiter – die Reichweite

 

Schnell wird sich zeigen, ob das Posting erfolgreich ist. Macht man es richtig, richtet sich nach den Interessen der Zielgruppe, postet regelmäßig und zeitlich optimiert, wird die Reichweite Tag für Tag steigen. Posts werden geteilt, geliked, verwertet und somit verbreitet. Potentielle Kunden werden angesprochen, auf den Account des Unternehmens geleitet und können sich nun alle Informationen beschaffen, welche den potentiellen Kunden schlussendlich zum Kauf bewegen sollen.

 

4. Hohe Kompatibilität

 

Das wichtigste mobile Endgerät der heutigen Zeit ist das Smartphone. Aktuell nutzen laut einer Umfrage 54 Millionen der Deutschen im Alter ab 14 Jahren ein Smartphone. Der Anteil sei im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozentpunkte auf 78 Prozent gestiegen, teilte der Branchenverband Bitkom im Februar dieses Jahres mit. Seit 2012 habe sich der Nutzeranteil mehr als verdoppelt. Besonders hoch war demnach der Anstieg bei den Senioren (über 65 Jahre): Dort kletterte die Smartphone-Nutzung innerhalb eines Jahres um elf Prozentpunkte auf 39 Prozent. (Quelle: Bitkom)

 

Der stetig steigende Prozentanteil der User spielt dem Social Media Marketing definitiv in die Karten. Die sozialen Plattformen sind höchstkompatibel auf dem Smartphone und werden häufig über das Gerät aufgerufen. Hier gilt es nun mehr und mehr präsent zu werden.

 

5. Erleichterung durch Technologie

 

In der Theorie verständlich – doch wie setzt man das am Besten in die Praxis um? Social Media Marketing-Agenturen gibt es zu Hauf. Diese Agenturen versprechen Wachstum und höhere Chancen der Akquise über die sozialen Plattformen, doch das kommt Unternehmen oft nicht günstig. Stundenlang verbringen diese Agenturen damit Inhalte zu suchen, diese aufzuarbeiten und anschließend auf die sozialen Plattformen zu spielen. Letztendlich müssen diese Kosten getragen werden. Das schreckt häufig ab. Verständlich.

Aber: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

IT-Experten haben es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Weg zu gehen und somit dieses Problem zu lösen. Herausgekommen ist eine Software, die es schafft, vollautomatisch Inhalte aus dem Internet zu filtern, diese nach Qualität zu ordnen und anschließend auf die sozialen Plattformen zu spielen. Somit ist es jedem Unternehmen möglich Social Media Marketing zu betreiben, ohne sich dafür in Unkosten stürzen zu müssen.

 

Fazit:


Das Nutzen von Social Media Marketing ist keine Marketingstrategie, die wieder vorübergeht. Stattdessen hat sich diese Methode durch das zunehmende Wachstum von sozialen Plattformen bestätigt und ist nicht mehr wegzudenken.

Die Nutzung von sozialen Netzwerken hat sich längst als Gewohnheit der Menschen etabliert. Für Unternehmen ist dies somit natürlich ein äußerst attraktives Werbeumfeld.

Doch es handelt sich noch um weit mehr als nur Werbung: Social Media Marketing bedeutet, mit der Zielgruppe zu kommunizieren. Darüber lassen sich bestehende Produkte optimieren, neue Innovationen entwickeln und ein loyaler Kundenstamm aufbauen.

Es gibt viele Gründe, die für ein gutes Auftreten auf den Sozialen Plattformen sprechen. Das Ziel sollte jedoch nicht aus den Augen verloren werden: Schaffen sie einen Mehrwert für ihre Kunden.

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Künstliche Intelligenz digitales Marketing

Künstliche Intelligenz (KI), Quantencomputer mit enormen Rechenleistungen, Deep Learning und Predictive Analysis sind in aller Munde. Wir haben insbesondere zur Künstlichen Intelligenz eine Kultur und ein Verständnis entwickelt, das leider gar nichts mehr mit der Realität zu tun hat. Wir denken bei KI-Systemen an den Terminator oder kleine humanoide Roboter, die mehr sklavisch Menschen unterstellt sind und kriegerische Handlungen ausführen. Doch damit hat die heutige KI-Forschung nur noch sehr wenig zu tun.

KI-Systeme übernehmen die Kontrolle des Internets und der Interaktion mit Menschen

Hauptaufgabenfelder von KI-Systemen sind heute im Bereich der komplexen Analysen von großen Datenmengen (Big Data) zu suchen, da die inzwischen von fast jedem großen Internet-Unternehmen gesammelten Datenmengen jede Vorstellungskraft übersteigen. Und dies nicht erst seit Edward Snowden solche Analysen publik gemacht hat. Nicht nur Geheimdienste nutzen heute solche Systeme, die immer genauer zukünftiges Verhalten voraussagen können. Ebenso empfinden immer mehr Menschen es ganz normal mit einem persönlichen Assistenten – Siri, Watson oder Cortana – zu interagieren anstatt einen Menschen oder sich selbst zu fragen oder gar in Büchern zu recherchieren. Bewusst wird es heute Menschen nicht mehr, was eigentlich passiert, wenn das nette und freundliche Navigationssystem uns durch Staus und fremde Städte leitet.

KI-Systeme Segen oder Fluch des digitalen Marketing

Auch wenn es komplex aussehen mag, Künstliche Intelligenz (und die darunter verborgene Technologie) nutzt ziemlich einfache Technologie um uns durch seine Treffsicherheit in Bezug auf Vorhersagen, zu überraschen. KI kann für verschiedene Zwecke eingesetzt werden. KI spart (viel) Zeit und bietet eine Fülle von Vorteilen insbesondere wenn wir diese Systeme anhand der Ergebnisse weiter lernen lassen (deep learning). KI-Systeme benötigen keinen Schlaf und arbeiten auch dann, wenn wir Menschen vielleicht ein wenig Freizeit genießen oder einmal wirklich das Smartphone beiseite legen (auch dies ist interessant in der Analyse des Verhaltens). Analysen und Vorhersagen zu generieren in Bezug auf Kundendaten, Bewegungsdaten, Finanzdaten und Kaufgewohnheiten gehört schon lange zur Kernkompetenz dieser Systeme.

Mit Hilfe dieser Technologie wird es möglich sein, alle (!) Informationen, die für den Zweck der Vermarktung für die Zielkunden erforderlich sind, genau zu extrahieren, zu bewerten und durch die Fähigkeit zu Lernen auch kurzfristig anzupassen. Haben wir Menschen oft Probleme damit, neue Informationen und erlerntes Wissen schnell in unser Arbeits- oder Privatumfeld einzubinden, sind für KI-Systeme solch neue Informationen eben nur eine weitere Datenstruktur, die auf bekannte oder ähnliche Muster – also Datenstrukturen – durchsucht und angewendet werden müssen.

Ad-Blocking und der Mehrwert einer KI-gesteuerten digitalen Marketing-Strategie

Stellen Sie sich als Unternehmen ihren Markt, ihre Marke und ihre Zielgruppen gänzlich ohne Werbung vor. Apple lässt inzwischen zu, dass auch mobil keine Werbebotschaft mehr den Endkunden erreichen. Was tun sie heute, um dieses klassische Marketing-Problem zu lösen? Haben Sie schon einmal nachgedacht, falls auch noch KI-Systeme ihre Werbung ausblenden oder gar für unwichtig halten.

In Wirklichkeit, werden die Lern- und Bewertungsalgorithmen die Art von Maschinenintelligenz derart verbessern, so dass eigene nur für die KI-Systeme relevante neuronale Netzwerke innerhalb dieser Datenstrukturen und Muster entstehen können. Die Teilmengen und komplexe Muster werden dann in Sekunden analysiert und dementsprechend die Interaktion mit dem Nutzer anpassen. Google und andere Internet-Technologie-Unternehmen haben schon lange erkannt, dass nicht die Suche weiter verbessert werden muss, sondern die Lernalgorithmen, um ein “Semantisches Web” eben von diesen KI-Systemen erstellen zu lassen. Watson arbeitet bereits mit solchen Technologien und lässt in fast jedem Wissensgebiet selbst Fachleute staunen.

KI-Systeme, persönliche Assistenten und digitales Marketing

Sie werden jetzt denken: alles dies ist erst in ein paar Jahren möglich, also habe ich noch Zeit mich darauf vorzubereiten. Falsch gedacht. All die oben beschriebenen Technologien und Systeme existieren bereits und werden eingesetzt, um das Kauferlebnis auf E-Commerce Webseiten zu steigern, das Bewegungsprofil von ihnen besser an Daten und Informationen zu binden. Damit wird es erst möglich, ihnen verdeckte Werbebotschaften als Informationen zu präsentieren.

Einige der größten Unternehmen der Technologiebranche führen einen Krieg über die Art und Weise, wie sie als Mensch zukünftig mit digitalen Endgeräten interagieren.

“In Zukunft werden Computer sehen, hören, sprechen und sie verstehen können,“ so Patrice Simard in einem Interview über Cortana und die zukünftige Mensch-Maschine-Schnittstelle. Weiter merkte er an: “Intelligente Maschinen werden das Rückgrat dessen, was wir die unsichtbare Revolution nennen werden – KI-Technologien werden so nahtlos und unsichtbar mit dem Nutzer interagieren, dass selbst komplexe Probleme mit diesen Systemen diskutiert werden können.“

“Verständnis dafür zu entwickeln, was eine Person sagt oder vielleicht nur meint, und einen Dialog über Lösungsansätze zu führen, wird die zukünftige Dialogfähigkeit von KI-Systemen ausmachen.“, so Oren Etzioni, Professor für Informatik und Executive Director des Allen Institut für Künstliche Intelligenz.

Insbesondere das Smartphone wird weit mehr Tätigkeiten übernehmen, die heute noch als Hauptbeschäftigung mit solchen Endgeräten gelten, wie z.B. die Suche nach Informationen im Internet. Anstelle dessen was wir heute Suche nennen, wird ein Dialog treten, der den persönlichen Assistenten anweist, für uns diese Tätigkeiten zu übernehmen und sich dann selbstständig meldet, falls Fragen auftauchen oder das Ergebnis bereitsteht. Damit wird digitales Marketing sich zu einem Dialog mit diesen Assistenten entwickeln müssen, da ja ein mächtiger Filter im klassischen Dialog mit einem Menschen vorgeschaltet sein wird und wir die einzelne Person nicht mehr erreichen können. Was dies für Auswirkungen auf alle Methoden des Marketing haben wird, darüber denken nur sehr wenige Marketing-Fachleute nach. Lieber beschäftigt man sich damit nachzudenken, ob gesetzliche Vorschriften geschaffen werden können, z.B. AdBlocking zu verbieten. Hierüber lacht vielleicht schon SIRI oder Cortana – IBM Watson sowieso.

Oder wissen Sie, welche Informationen heute Morgen schon von solchen KI-Systemen ihnen zugestellt wurden?

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big-data-cloud-computing

Daten sammeln reicht schon lange nicht mehr

Die Datenmengen, die heute Unternehmen sammeln und analysieren, um Entscheidungen besser treffen zu können, wachsen ständig an. Gerade im Umfeld der Datenanalyse spielt die Methode der Predictive Analytics eine der wichtigsten und interessantesten Rolle im strategischen Entscheidungsumfeld vieler Unternehmen. Die richtigen Analyse-Methoden anzuwenden befähigt heute Führungskräfte, bessere und fundiertere Entscheidungen zu treffen, Risiken besser einzuschätzen und zu reduzieren und zukünftige Trends besser Vorhersagen zu können. Dies erhöht auch die Art und Weise, wie Kundenbindung heute verbessert und effektiver gestaltet werden kann.

Künstliche Intelligenz übernimmt das Leadership in der Datenanalyse

Unternehmen wissen gar nicht, welche Schätze sie in ihren gesammelten Daten heute vorfinden können. Laut Studien nutzen heute nur 4% der Unternehmen effektive Verfahren zur Gewinnung von Kenntnissen eben aus diesen Daten und Informationen. Hinzu kommt, dass immer mehr unstrukturierte Daten heute insbesondere über Content und Social Media Kanäle eine entscheidende Rolle spielen, wenn es darum geht Trends- und Marktpotenziale frühzeitig zu erkennen. Die Elite der Unternehmen denkt hierbei allerdings schon weiter. Durch KI (Künstliche Intelligenz)-unterstützen Methoden (meist IBM Watson) werden heute kognitive Analysen durchgeführt und versetzen diese Unternehmen in eine neue Stufe der Analyse.

Unternehmen investieren in Datenanalysen

Insbesondere mit kognitiven Analysen lassen sich die angesammelten Datenmengen auch wieder reduzieren. IBM, Google und andere große Player im Markt der Datensammler haben erkannt, dass nicht BigData sondern Smart Data der Schlüssel zum Erfolg ist, um zukünftig aus Bewegungsdaten, Informationen, Nachrichten, CRM- und ERP-Daten und Nutzungsdaten eben mit den oben aufgeführten Methoden Erkenntnisse zu gewinnen und Wettbewerbsvorteile zu generieren. Hierbei spielen insbesondere die Business Intelligence und kognitive KI-unterstützte Analyse eine bedeutende Rolle.

 

Idealerweise werden diese Kenntnisse dann auch für die gesamte digitale Kommunikation und deren Steuerung genutzt. Dies setzt aber auch voraus, dass man sich über die eigene Informations- und Datenstruktur tiefergehende Gedanken macht. Die heutigen mächtigen Analyse-Algorithmen bieten eben nur dann einen Mehrwert, wenn Datenanalyse, Dateninterpretation und Datenpräsentation den Anforderungen von Unternehmen angepasst werden. In Zukunft werden Unternehmen weltweit mehrere Milliarden für die ideale Nutzung der Datenanalysen und Informationsinfrastrukturen ausgeben, denn massenhafte Informationsflüsse sind kein Problem, wenn der richtige Filter angewendet wird.

 

Es kommt nicht auf die Größe des Informationsflusses an, sondern auf den Filter

Die Menge an Informationen, die heutzutage im Internet oder intern in einem Unternehmen fließt ist immens. Unternehmen kommen kaum noch hinterher diese zu filtern und so sortieren. Filter werden üblicherweise eher simpel gehalten und sind somit ineffizient. Die Filter sehen oft nur schwarz oder weiß und nicht was dazwischen liegt. Künstliche Intelligenzen helfen bei diesen Filtern ungemein. Detaillierte Filterung und die Lernfähigkeit der KI-Systeme machen den Prozess der Sortierung zum Kinderspiel. Das Prinzip des “Machine Learnings” findet hier seinen Anklang – einmal beigebracht und die KI lernt wie sie mit den Daten umzugehen hat.

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Seo-optimierung-reichweite-effizienz

Fake News ist in aller Munde. Insbesondere Politiker befürchten Manipulationen bei Wahlen. Doch so, wie das Thema Fake News inzwischen diskutiert wird, artet es manchmal in unsachliche Diskussionen aus. Fake News wird heute so definiert, dass Informationen schon als Fake News betrachtet werden, wenn diese dem politischen Mainstream in ihren Aussagen nicht genügen. Fake News ist kein neues Phänomen, sondern schon immer – insbesondere in der politischen Berichterstattung – eine Methode durch Halbzitate, Verschleierung der Quelle(n) oder auch der Gesamtzusammenhänge Emotionen anzusprechen und für sich selbst zu nutzen.

Fake News Diskussion in Deutschland

In Deutschland haben insbesondere die etablierten Parteien große Angst, dass ihnen dadurch Wähler abhanden kommen könnten, ein Politiker gar durch solche Meldungen sich in seiner Persönlichkeit angegriffen fühlt. Doch ist es auch im großen Maße eine Sache der Glaubwürdigkeit, die seit Jahren der Politik abhanden kommt und dadurch eine auch noch so kleine Manipulation einer Information sofort als Fake News entlarvt wird.

Fake News ein altbekanntes Problem der Content Marketing Spezialisten

Seit der enormen Zunahme der Bedeutung des Internet als Informationsquelle, wird nur halbherzig über Quellen und Filter diskutiert. Unternehmen – und hier insbesondere die Internet-Riesen – wird zugestanden, eine Selbstkontrolle effektiv einführen zu können. Doch von diesem Traum haben wir uns schon lange verabschiedet oder wer glaubt heute noch an objektive Suchergebnisse?

Fake News kann schon seit langem effektiv identifiziert werden, indem man die Quelle durch spezielle auf künstlicher Intelligenz basierende Filtersysteme überprüft und somit eine nahezu perfekte Identifizierung echter Fake News garantieren kann. Das Team der fiveinnovations GmbH implementiert effektive Fake News Filtersysteme für Unternehmen, insbesondere in Bereichen der Konkurrenzbeobachtung (in einem Konkurrenzumfeld wird ständig mit Fake News Methoden gearbeitet) und der Filterung von qualitativ hochwertigen Informationen und News.

Wir fragen uns, ob die Politik nicht durch die Kommunikation der Begrifflichkeit Fake News von einem weit schwerwiegenderen Problem ablenken will: ihre eigene Glaubwürdigkeit oder besser dem Verlust ihrer Glaubwürdigkeit.

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Ära von automatisiertem Social Media Marketing

Sensoren als Vorboten der kognitiven Ära in unserem Leben

In den letzten Jahren haben wir uns daran gewöhnt, dass fast überall unsichtbare Sensoren uns dabei helfen zu unterstützen. Wir erleben dies gerade, wenn wir im Auto sitzen und in vielen Situationen es blinkt oder ein Ton uns auf einen kleinen Fehler von uns aufmerksam macht. Auch überlassen wir es diesen Sensoren inzwischen sich überall im Haus breit zu machen. Die Heizung wird reguliert oder im Haus übernehmen Smartphones und Tablets die Steuerung von elektrischen Geräten oder sogar die Alarmanlage. Selbstfahrende – oder autonom fahrende Autos sind in Diskussion, erste Test sogar mit großen Trucks sind im Anlauf und wir werden uns wohl daran gewöhnen müssen, dass wir bald wohl keinen Führerschein mehr benötigen, da das Auto der Zukunft zum Rechenzentrum wird und uns autonom von Punkt A nach B fährt.

Sensoren sind überall um uns herum, nicht nur in unseren Autos, sondern in unsere Häuser, unsere Telefonen, im Flugzeug, im Aufzug, an unseren Arbeitsplätzen und seit Apple seine iWatch als Fitness- und Healthcare Lifestyle Gadget positioniert hat, sogar um unser Handgelenk. Sensoren sind allgegenwärtig. Sie schützen uns, warnen uns, und in einigen Fällen inspirieren sie uns sogar, besser zu leben und ein gesünderes Leben zu führen. Welche Möglichkeiten, wenn man an die Daten denkt, die jeder von uns nun kostenlos Krankenkassen, Lebensversicherungen oder dem Staat schenkt.

Die kognitive Ära hat schon lange begonnen

Wir müssen lernen, Maschinen, Apps und Sensoren (meist wird die kognitive Ära ja mit künstlicher Intelligenz in Verbindung gebracht) zu vertrauen und uns nun bewusst für die kognitive Ära vorbereiten. Diese Ära – oder bereits heute – geben wir bereits viele Entscheidungen in die Hände dieser Systeme, die nicht nur Daten sammeln und analysieren, sondern uns helfen, nicht nur in Grenzsituationen Entscheidungen zu treffen.

Virginia Rometty, CEO von IBM, sagt voraus, dass in nur fünf Jahren jeder wichtige unternehmerische Entscheidung durch kognitive Systeme zuvor analysiert, bewertet und so aufbereitet sein wird, dass wir verstehen lernen, dass diese kognitiven Systeme aus der Unmenge von Daten, Bewegungsprofilen und persönlichen Vorlieben, unsere Entscheidungsfindung drastisch ändern und erweitern werden.

Marketing und Brand Manager werden ihre Entscheidungsfindung in den nächsten Jahren drastisch ändern

Kognitive Systeme mit ihrer Fähigkeit selbst in komplexen Netzwerken, Daten und eine Unmenge von Bewegungsprofilen in Echtzeit zu analysieren und Verbraucher praktisch fast unentdeckt zu verfolgen, lassen Möglichkeiten erahnen, die wir heute für fast unmöglich halten und doch sind Sie in Zukunft mittels KI (Künstlicher Intelligenz)-Systemen zu realisieren.

Schon heute verlassen wir uns mehr auf Suchergebnisse, als auf wirkliche Recherche

Die Algorithmen von Suchmaschinen und E-Commerce-Plattformen sind Gateways mit maßgeblichem Einfluss auf unsere Kaufentscheidungen, so dokumentiert laut Studien von Unternehmensberatungen. Doch müssen sich hier Marketing-Spezialisten fragen, was dann passiert, wenn kognitive Systeme den Kauf eines Produktes oder Dienstleistung vorbereiten, was dann noch überhaupt die Marke eines Produktes darstellt. Sollte nämlich ein solches System durch seine umfassenden Analysen herausfinden, dass sie als Konsument nur bei bestimmten Anlässen ein Markenprodukt kaufen, sonst aber nicht, so wird dieses System ihnen sogar die Entscheidung, was, wann und wo gekauft vollkommen abnehmen.

Damit wird sich aus heutiger Sicht das Markenbewusstsein vollkommen ändern. Beliebig viele Marken – ob Premium oder Billig-Marke – werden situativ dann gewählt werden, wenn sich dies aus dem Lebens-Context heraus einfach anbietet. Und wir werden uns hier als Verbraucher gar nicht schlecht fühlen, ständig die Marken zu wechseln, da ja jedes Produkt in mittel- oder langfristiger Sicht, ja genau in dieser Situation Sinn macht.

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Blockchain, Bitcoins, Kryptowährungen und Dezentralisierung des Internet sind in aller Munde und werden auf hunderten von Portalen diskutiert. Alleine schone die Menge an Nachrichten, die täglich nur zu diesen Themen auf den sozialen Netzwerken veröffentlicht werden, übersteigt schon mehr als 800.000 Meldungen pro Tag. Und trotzdem fragen sich viele “normale Internetnutzer”, was es mit diesem Thema auf sich hat.

Blockchain – was ist das?

Die Blockchain beschreibt ein dezentral im Internet geführtes Transaktionssystem, wobei alle Teilnehmer einer Blockchain darüber übereinstimmen, dass die in der Blockchain durchgeführten Transaktionen richtig sind, auch wenn viele Teilnehmer verschiedenste Transaktionen ausführen. Dies erinnert stark an ein Buchhaltungs- oder Finanzsystem, den Prozess der Transaktion mithilfe von Banken ausführt. Innerhalb einer Blockchain können verschiedenste Verträge zwischen den Teilnehmern automatisiert verhandelt werden, indem die digitale Person (SmartContact) in einer Blockchain, seinem digitalen Avatar Rechte hierzu überträgt.  Die Blockchain kann daher Geldbörse und Bank zugleich sein, was für Banken bedeutet, dass sie die Hohheit über die Transaktionen verlieren und somit in einer Blockchain nicht mehr notwendig sind.

Blockchain, Kryptowährungen und Verschlüsselung

Die Blockchain-Technologie ist die technische Basis für Kryptowährungen, wie Bitcoin (diese Blockchain ist die älteste noch in Betrieb befindliche Blockchain) kann aber auch darüber hinaus in verteilten Systemen zur Verbesserung bzw. Vereinfachung der Transaktionssicherheit im Vergleich zu zentralen Systemen beitragen.

Einer der entscheidenden Vorteile der Blockchain ist, dass spätere Transaktionen in der Blockchain auf früheren Transaktionen aufbauen und diese als richtig bestätigen, indem sie die Kenntnis der früheren Transaktionen beweisen. Damit wird es unmöglich gemacht, Existenz oder Inhalt der früheren Transaktionen zu manipulieren oder zu tilgen, ohne gleichzeitig alle späteren Transaktionen ebenfalls zu zerstören, die die früheren bestätigt haben. Darüber hinaus sind in einer Blockchain alle Elemente mit kryptografischen Verfahren verschlüsselt, was zu einer extrem hohen Sicherheit der Blockchain führt. Das Konzept der Blockchain als verteiltes Datenbankmanagementsystem wurde erstmals 2008 von Satoshi Nakamoto im White Paper zu Bitcoin beschrieben.

Dezentralisierung von Diensten im Internet

Immer mehr Menschen wollen die Schwachstellen des Internets beheben, indem sie es dezentralisieren, darunter Sir Tim Berners-Lee, der Vater des World Wide Web, die Mozilla Foundation, die gemeinnützige Organisation, die den Firefox-Browser und andere Open-Source-Tools entwickelt und unterstützt und Richard Hendricks, der Protagonist des Silicon Valley der HBO.

   

Aber was stimmt nicht mit dem heutigen Internet, und ist es nicht schon dezentralisiert?

   

Das Internet ist physisch dezentralisiert; kein einziges Unternehmen besitzt es. Aber große, zentralisierte Services unterstützen seine kritischen Komponenten wie Webhosting, Cloud Computing, DNS-Dienste, Social Media, Suchmaschinen, E-Mail-Services und vieles mehr. Diese Dienste basieren auf Ressourcen, die in einer begrenzten Anzahl physischer oder virtueller Server konzentriert sind.

   

Aber die gleiche zentralisierte Architektur hat Probleme verursacht. Wenn die Server dieser Unternehmen bzw. Organisationen ausfallen, verlieren wir den Zugriff auf wichtige Funktionen. Wenn sie gehackt werden, verlieren wir unsere Daten. Wenn sie sich entschließen, unsere Daten auf unrechtmäßige Weise zu monetarisieren oder sie an Regierungsbehörden weiterzugeben, werden wir wahrscheinlich nichts davon erfahren. Wenn sie sich entscheiden, Inhalte aufgrund ihrer Interessen zu zensieren oder zu priorisieren, können wir nichts dagegen tun.

   

Kurzum, wir haben diesen Unternehmen und Organisationen zu viel Macht anvertraut, und sie sind zu groß geworden, um zu scheitern.

   

In einem vollständig dezentralisierten Internet würden anstelle einer oder weniger Organisationen, die das System betreiben, eine Gemeinschaft von Benutzern und ein Netzwerk unabhängiger Maschinen diese lebenswichtigen Dienste besitzen und betreiben. Dies würde sie widerstandsfähiger gegen Fehler und Hacks machen und gleichzeitig sicherstellen, dass kein einziges Unternehmen sie auf schändliche Weise nutzen kann.

   

Viele Experten glauben, dass Blockchain, die Technologie, die unter anderem den Zahlungsverkehr bereits dezentralisiert, der Schlüssel zur Lösung des dezentralen Internet-Puzzles ist. Blockchain ist ein verteiltes Transaktionssystem, das es einer großen Anzahl von Parteien ermöglicht, Ressourcen und Informationen gemeinsam zu nutzen, ohne sich gegenseitig oder einem zentralen Broker vertrauen zu müssen. Mehrere Unternehmen, so auch die fiveinnovations GmbH setzen Blockchain-Technologie inzwischen ein, um dezentrale Versionen ihrer Internetdienste zu erstellen.

Wie Blockchain Social Media verändern wird

In den letzten Monaten haben viele Social-Media-Marketing-Experten darüber nachgedacht, welche Rolle Blockchain in ihren zukünftigen Geschäftsmodellen spielen wird. Es werden heute Chancen und Risiken diskutiert, die sich auf die zukünftigen Herausforderungen der “Marken-Kommunikation”, “trusted news”, Daten, Monetarisierung und die Bekämpfung von “fake news” beziehen.

Zensur Probleme durch Dezentralisierung minimieren

In den Anfängen der Social Media Netzwerke wurde versprochen, dass diese frei von Zensur sein würden. Facebook, Twitter und andere Plattformen haben in den letzten Jahren diese Versprechungen teilweise stark eingeschränkt. Facebook verdient Geld, indem es auf Besonderheiten und Einschränkungen innerhalb demografischen Gruppen eingeht und unliebsamen Content einfach nicht veröffentlicht, um mehr Geld zu verdienen und um sich als Meinungsführer zu etablieren. Daher hat Facebook im Rahmen seiner neuen Monetarisierungsstrategie mit einer stärkeren Zensur von Content begonnen. Dies hat einige ernste Herausforderungen für Marketingspezialisten mit sich gebracht, so z.B. in der Markenkommunikation und deren Content-Inhalte für solche Systeme, die mit Zensur arbeiten.

Social Media und Blockchain – ein Ausblick auf die nächsten Jahre

 

Blockchain Technologie wird es zukünftig – und hier sollte man einen Zeitraum von maximal 18 Monaten sich vor Augen führen – ermöglichen, mehr dezentralisierte soziale Netzwerke (natürlich auch Webportale, Foren, Communities u.v.m.) zu schaffen, was die Chancen für Zensur drastisch reduziert. Dies wird es für Marken einfacher machen, ein größeres Publikum zu erreichen und ihnen mehr Diskretion über ihre Marketingbotschaften zu ermöglichen (obwohl sie natürlich alle geltenden Gesetze einhalten müssen). Weiter wird nach Einführung von Blockchain Technologie im Social Media Umfeld es möglich sein, nicht nur über den Content, sondern insbesondere über Daten und deren Monetarisierung wieder die Kontrolle zu gewinnen. Und Kryptowährungen werden insbesondere für Micropayment dann endlich effektiv einsetzbar sein.

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Die Notwendigkeit Märkte, Konkurrenten und Innovationen aktuell und analysierbar für den täglichen Geschäftsbetrieb parat zu haben, wächst ständig. In der heutigen Geschäftswelt, wo Produktentwicklung, Marketing und Kundenservice dynamisch und personalisiert auch durch die Einbindung von Big Data-Analysen für den Geschäftserfolg immer mehr an Bedeutung gewinnen, werden Führungskräfte immer stärker darauf angewiesen sein, schnell und effektiv anhand von automatisch bereitgestellten Analysen und Nachrichten zu entscheiden. Dies bedingt auch, dass Entscheider Zugang zu diesen Informationen überall und auf jedem Endgerät benötigen.

Heutige Herausforderungen an Business Intelligence

Hier greifen nun Business Intelligence (BI) in Verbindung mit speziell konfigurierbaren Redaktionssystemen (sogenannte Newsrooms) diese Problemstellung auf und liefern durch hochdynamisierte und variable Parametrisierungen genau die Informationen (Was-Wäre-Wenn-Analysen, hochselektive Nachrichtenauswahl auch in Nischenmärkten), die Entscheider benötigen.  Content Marketing beschäftigt sich heute noch zu sehr mit SEO und der optimalen Verteilung von hochwertigen Informationen und eben nicht mit deren Analyse, die teilweise automatisch generiert – praktisch als Abfallprodukt – entsteht.

Heutige Projektierungen im Rahmen der Business Intelligence

Seit Jahren haben Unternehmen und Organisationen sich auf BI-Lösungen verlassen, die Informationen automatisiert generieren, um eine Überprüfung der Geschäftsziele zu verifizieren. Zum Beispiel nutzen Unternehmen diese Informationen zur Messung und Verbesserung von Geschäftsprozessen; kompilieren finanzielle Ergebnisse aus dem gesamten Unternehmen; sammeln Kundendaten, um diese zu analysieren um eine bessere Kundenakquise bzw. Kundenbindung an das Unternehmen zu erreichen. Gerade in diesen Prozessen sind die verschiedensten Datenschutzbestimmungen zu beachten, die zwar national geregelt, aber international zu verschieden sind, um Prozesse eindeutig zu implementieren.

Fehlende Integration Content Marketing und Business Intelligence

Während der Durchführung dieser Aufgaben, verlassen sich die meisten Anwender auf Daten, die ihnen von der IT in Form von Berichten oder Dashboards zur Verfügung gestellt werden.  Status Quo heutiger Berichte oder Dashboards ist, dass diese meist schon veraltet und nicht repräsentativ für eine tiefergehende Analyse  sind. Auch können meist Daten, Informationen und Analysen aus dem Marketing und Vertrieb nicht integriert werden. So fristen viele Business Intelligence Systeme heute ein Schattendasein im Reporting und Controlling von Unternehmen. Die Dynamik der Märkte oder die speziellen Anforderungen in Nischenmärkten können damit nicht erfasst werden und dadurch Entscheidungen auch nur mit großen Unsicherheiten getroffen werden. Auch werden von solchen Systemen die Informationsfülle aus dem Social Media Marketing und dem Content Marketing nur unzureichend integriert und interpretiert.

Die Einheit Social Media Marketing, Content Marketing und Business Intelligence

Wie in der Studie von CDW (2013) resümiert „There is a growing need for easy-to-use BI Solutions that provide up-to-date interactive access to information.“ können an ein modernes und effektives Informationsmanagement im Unternehmen folgende Forderungen gestellt werden:

  • SEO und Kampagnen-Management müssen historische und aktuelle Datenbestände für tagesaktuelle Analysen liefern (hier existieren bereits die verschiedensten Analyse-Methoden)
  • E-Commerce und Webportale mit ihren hochspezifischen Informationen und Blogs stellen die Basis für die eigene, externe Daten- und Informationsbeschaffung dar (Content Marketing Strategie)
  • Dynamische und mit den verschiedensten Social Media Methoden verknüpften Content-Produzenten stellen die sozialen Netzwerkdaten für ein effektives Customer-Relationship-Management (CRM) zur Verfügung.

Damit werden die heutigen Nachteile von Business Intelligence (BI) Systemen aufgehoben, da die Analyse nun um aktuelle Markt- und Social Media Daten erweitert wird.

Ausblick: Analyseanforderung kreiert neuen Marketing-Mix

Die hohen Anforderungen an das Informationsmanagement von Unternehmen heute, werden zukünftig sich in der kompletten „Reorganisation“ des Marketing-Mixes widerspiegeln. Nicht mehr die klassischen Bereiche (Product, Price, Promotion, Placement) werden die Überlegungen des Marketings dominieren, sondern insbesondere der Anforderungen aus Sicht des Business Intelligence (BI), sowie die zentralen Zielvorgaben des Marketing:

  • Ziel 1: Werde ein Experte und werde  als Experte erkannt (Know-how Leadership)
  • Ziel 2: Erlange einen seriösen Status im Social Network Marketing (Social Networking)
  • Ziel 3: Unterstütze erfolgreich den Vertrieb (Sales Promotion)
  • Ziel 4: Implementiere Portal und Content Marketing als zentrale Informationsquelle im Unternehmen  (Portal and Content Marketing Strategy)
  • Ziel 5: Stelle Corporate Behaviour ins Zentrum des internen Marketings (HR Marketing) und
  • Ziel 6: Führe erfolgreiches globales Business Development im Unternehmen ein (Optimize Time to Market).

Diese Ziele werden durch entsprechende Marketing-Methoden und Tools unterstützt (mit dieser Problematik beschäftigt sich ein weiterer Blogbeitrag). Durch diesen Ansatz des Marketings lassen sich nun auch die Berichte besser verstehen, die behaupten, dass zukünftig der CMO gleichzeitig auch der CIO und damit verantwortlich für die Business Intelligence des Unternehmens sein wird (und hier auch natürlich für die Integration des IT Service Managements und der IT Konzepte im Rahmen der unternehmensweiten IT Strategie). Es bleibt spannend, denn gerade bei einer solchen Sichtweise gerät auch der CTO in Bedrängnis. Schon heute lässt sich in vielen Unternehmen feststellen, dass strategische technologische Entscheidungen immer mehr vom CMO, als vom CTO gefällt werden.

Hinweis: Die im Ausblick genannte zielorientierte, an einer Business Intelligence ausgerichtete Marketing-Strategie, wird als Vortrag und Seminar angeboten (Johann Ebert: D_Tripple Marketing Mix als Antwort auf die BI-Anforderungen im Marketing und Content Marketing von Unternehmen).

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Wurde vor einigen Jahren nur von Online-Marketing gesprochen und alle Methoden, wie eMail-, Newsletter-Marketing und Banner-Werbung, darunter gebündelt, so stellt sich heute die Situation anders dar: Einzelne Methoden, die zu einem effektiven Marketing in den digitalen Medien führen, werden heute als eigene Elemente im Marketing-Mix aufgeführt. Dies sind insbesondere Social Media und Content Marketing, sowie Suchmaschinen-Optimierung (SEO). Hier stellt sich jedoch die Frage, ob nicht genau diese Marketing-Methoden einer umfassenderen Betrachtung Wert sind und bereits wichtige Marketing-Methoden eines neuen Marketing-Mix sind.

 

Seit Jahren haben Marketing-Spezialisten daran gearbeitet, diese Geschäftsmodelle zu vermarkten (z.B. SEO-Agenturen, Social Media Spezialisten, Content Marketing Agenturen). Die enorm gestiegenen Anforderungen, diese neuen Marketingmethoden in Bezug auf ROI zu verstehen, haben in den letzten Jahren den Markt von Monitoring- und Controlling Tools für das Marketing stark anwachsen lassen. Ein Überblick und die Bewertung eben diese Tools ist schwierig, da teilweise die Algorithmen, die für die Bewertung herangezogen werden, nicht publik gemacht werden.

Wo liegen die Probleme einer Konvergenz?

Im Grunde kämpfen Marketing-Spezialisten an zwei Fronten. Einerseits zeigen die hohen Wachstumsraten gerade in diesen Marktsegmenten, dass die Methoden verstanden und anwendbar sind, andererseits aber kämpft man als Marketing-Spezialist mit den Google-Algorithmus-Updates, um weiter hochwertige Marketing-Lösungen für Unternehmen im digitalen Umfeld erstellen zu können.

Warum brauchen wir Integration und Konvergenz?

Traditionell wurden Webseiten so gestaltet, dass Relevanz und Qualität des Contents (inklusive einer intensiven Nutzung von Keywords im Content) ein gutes Ranking auf Suchmaschinen-Ebene ergab. Meta-Daten, die Banklink-Strukturen und die richtige Verwendung von Keywords in Überschriften optimierten weiter die Methoden im Online-Marketing. Doch mit der Integration der sozialen Medien als Relevanz-Faktor und eine Neubewertung der Quellen von Links (Backlinks und Inbound-Links) nahm die Komplexität bei der Erstellung des idealen Contents einer Webseite weiter zu. Ebenso wird die Kommunikation der Marke im Bereich der SEO höhere Bedeutung zugemessen, was gerade in Medien, wie Twitter und Facebook dazu führte, dass die Kommunikation teilweise einseitig wird. Manche Marketing-Spezialisten fragen sich: Optimieren wir inzwischen unseren Content nur noch für Maschinen oder für Menschen?

Hashtags und Audience Targeting

Aus der Marketing-Perspektive definiert sich die Relevanz eines Artikels durch die Qualität des Inhaltes und einer optimierten Marken-Kommunikation. Soziale Medien werden sehr stark durch den Einsatz von Hashtags getrieben, ebenso ist die Art des Content sehr stark beschränkt (z.B. Twitter auf 140 Zeichen), sodass die Erfüllung all der oben aufgeführten Faktoren fast unmöglich ist. Audience Targeting versucht weiter mit seinen Nachrichten (Signals) zu gewährleisten, dass Menschen die solche Nachrichten als relevant für sich erachten, auch diese wieder finden können.

Versuche einer Richtungsänderung innerhalb der Bewertung von Relevanz

Ca. 100 Milliarden Nachrichten werden durchschnittlich in einem Monat auf Facebook innerhalb der sozialen Strukturen und Netzwerke geteilt („Gefällt mir“) oder in andere soziale Netzwerke weitergeleitet (Ähnliches gilt auch für Google+ und andere sozialen Netzwerke). Die Bewertungsfaktoren und Algorithmen dieser Netzwerke bedürfen einer generellen Überarbeitung, da klassische Inhalte von Webportalen und Blogs schon seit einiger Zeit mit ihren Bewertungsmaßstäben mit denen der sozialen Netzwerke konkurrieren. Bewertungsdienste, wie etwa Klout versuchen nun einen personenbezogenen Ansatz der Relevanz-Bewertung von Information über die Aktivität und Attraktivität von Einzelpersonen (Influencer). Wir erkennen in diesem Trend, dass wohl mehr das Individuum ins Zentrum der Betrachtung von Relevanz einer Nachricht gerät.

Der Widerspruch von hoch effektiven maschinenlesbaren und bewertbaren Algorithmen und die teilweise auf ein einziges Individuum ausgerichtete Bewertung scheinen heute eine Herausforderung zu sein, qualitativ hochwertigen auf die Zielgruppen und Interessensgruppen ausgerichteten Inhalt (Content) zu entwickeln, ganz abgesehen davon, dass die App-Kultur weiter neue und eigene Bewertungs-Algorithmen einführen wird. Das Marketing – ob wir es nun Social Media Marketing, Content Marketing und/oder SEO – hat erkannt, dass zwei Methoden zukünftig für das Marketing weit mehr Bedeutung erlangen werden: Big Data und Business Intelligence.

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Getrieben von dem Wunsch die gängigen Begriffe des Marketing-Vokabulars verständlicher zu machen, wollen wir heute einmal erläutern, was mit dem Begriff Content eigentlich gemeint ist. Die groben Strukturen haben wir bereits in einem der vorherigen Blogartikel erklärt, weswegen wir hier etwas konkreter werden wollen. In mehreren Teilen wollen wir Stück für Stück die typischen Arten und Techniken von Content vorstellen. Wir wollen mit der vielleicht erfolgreichsten und zukunftsweisendsten Art beginnen.

Das Storytelling 

Kindern Geschichten vorzulesen hat einen positiven Effekt auf deren Entwicklung. Abseits dessen, macht es den Kindern Spaß und sie werden so auch langsam in die Welt der Bücher eingeführt. So weit, so bekannt. Was viele vielleicht nicht wissen oder nur ungern zugeben, ist dass auch Erwachsene gerne Geschichten hören, wenn sie gut ist. Gut ist dabei ein relativer Begriff. Dazu später mehr. Vorrangig ist aber, dass etwas tief in unserer Seele berührt wird, dass uns dazu verleitet, mehr wissen zu wollen, unserer Fantasie freien Lauf zu lassen oder alte Träume wieder zu entdecken. Aber woran liegt das? Was macht Geschichten so besonders im Gegensatz zu reinen Fakten, die uns präsentiert werden?

Emotionen, Emotionen, Emotionen

Einer der Aspekte, der Geschichten so besonders macht, ist, dass dabei Emotionen verursacht werden. Das ist nebenbei für uns auch das Kriterium einer guten Geschichte. Natürlich kann man hier an Angst, Wut oder dergleichen denken, aber viel entscheidender sind positive Emotionen wie Liebe, Glück, Freude etc… Diese Emotionen werden greifbar gemacht und spiegeln sich in unserem Bewusstsein wieder, wenn wir eine Geschichte lesen. Sie werden ein Teil unserer Wahrnehmung, obwohl sie eigentlich aus einer Fiktion herrühren. Sie beeinflussen uns in unserer Entscheidung weiterzulesen, aber vielleicht auch weitergehend in unserem Leben. Vor allem aber ist unser Gehirn, was Emotionen angeht, nicht sehr ordentlich. Wenn wir Fakten hören, ordnen wir Sie in einem bestimmten Fachbereich ein und schaffen so Ordnung in unserem Kopf. Emotionen hingegen bleiben nicht in einem kognitiven Bereich. Sie schwappen gewissermaßen über und verteilen sich in verschiedenen Bereichen und beeinflussen so unsere gesamte Wahrnehmung.

Was nutzt das? 

Gute Markteers wissen, dass im limbischen System unseres Gehirns die Emotionen ihren Ursprung haben, wohingegen Rationalität und Vernunft im präfrontalen Cortex von Statten gehen. Also finden emotionale Vorgänge in einem völlig verschiedenen Bereich unseres Gehirnes statt als rationale Denkstrukturen und haben so die Möglichkeit unsere Entscheidungen völlig unabhängig aller rationalen Abwägungen zu beeinflussen. Nun wollen wir alle wahrscheinlich gerne behaupten, dass wir Entscheidungen rational, also in Abwägung der Vor- und Nachteile unter Berücksichtigung der Zukunft, treffen. Leider ist das meistens nicht der Fall. Gerade in komplexen Situationen fließen Emotionen sehr stark in Entscheidungsprozesse mit ein und dominieren oft. Das bedeutet, dass Emotionen auch Kaufentscheidungen maßgeblich unterstützen können.

Und das ist genau das Ziel des Storytelling:  Die Emotionen der Zielgruppe wecken, um damit gezielt Kaufentscheidungen und Meinungsbildung zu beeinflussen. 

Es sollen also rund um das Unternehmen, das Produkt oder das Charity Projekt, das gerade unterstützt wird, Geschichten erzählt werden, die den Kunden interessieren, aufmerksam machen und vor allem bewegen.

Hat das Erfolg?

Eine Statistik zeigt, dass rund 60% der Kunden nach dem Lesen eines Artikels ein positiveres Bild vom Unternehmen haben, als sie es davor hatten. Nun muss man berücksichtigen, dass diese Statistik auch andere Veröffentlichungen miteinbezieht, jedoch hat Storytelling in fast allen Artikeln einen – wenn auch vielleicht kleinen – Anteil, so dass diese Statistik durchaus Aussagekräftig für den Erfolg des Storytellings ist.

Kurzes Beispiel: Apple

Apple produziert regelmäßig zu jedem Launch eines neuen Produktes ein Video. Grundsätzlich soll dieses Video das Produkt vorstellen, also die technischen Möglichkeiten erläutern. Was es aber tut, anstatt bloß die Größe des Displays rauszuposaunen, ist, nicht nur die Features zu präsentieren, sondern die Möglichkeiten der Features zu zeigen. So sieht man ein Pärchen, dass mit der neuen besseren Kamera fotografiert, eine Joggerin, die Musik hört, einen Architekten, der neue Bauwerke zeichnet. Alles wirkt jung, frisch, dynamisch und man fühlt sich inspiriert und voller Tatendrang. Und diese Emotionen werden von unserem Gehirn mit dem Produkt verbunden. Wir glauben in unserem Unterbewusstsein, dass wir dieser Architekt werden können, wenn wir nur das neue Macbook kaufen. Oder wir denken direkt an Einsatzmöglichkeiten im eigenen Leben, was aus der Sicht von Apple noch effektiver ist.

Zusammenfassend also ist zu sagen, dass Storytelling eines der weitläufigsten und effektivsten Marketingtools ist, die zur Zeit praktiziert werden. Zudem ist wegen all der gebotenen Vorteil durchaus die Prognose gerechtfertigt, dass auch in Zukunft Storytelling ein maßgeblichen Einfluss auf die Marketingstrategien vieler Unternehmen haben wird.

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