Wie sich Marketing und Brand Manager auf die kognitive Ära vorbereiten können

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Ära von automatisiertem Social Media Marketing

Sensoren als Vorboten der kognitiven Ära in unserem Leben

In den letzten Jahren haben wir uns daran gewöhnt, dass fast überall unsichtbare Sensoren uns dabei helfen zu unterstützen. Wir erleben dies gerade, wenn wir im Auto sitzen und in vielen Situationen es blinkt oder ein Ton uns auf einen kleinen Fehler von uns aufmerksam macht. Auch überlassen wir es diesen Sensoren inzwischen sich überall im Haus breit zu machen. Die Heizung wird reguliert oder im Haus übernehmen Smartphones und Tablets die Steuerung von elektrischen Geräten oder sogar die Alarmanlage. Selbstfahrende – oder autonom fahrende Autos sind in Diskussion, erste Test sogar mit großen Trucks sind im Anlauf und wir werden uns wohl daran gewöhnen müssen, dass wir bald wohl keinen Führerschein mehr benötigen, da das Auto der Zukunft zum Rechenzentrum wird und uns autonom von Punkt A nach B fährt.

Sensoren sind überall um uns herum, nicht nur in unseren Autos, sondern in unsere Häuser, unsere Telefonen, im Flugzeug, im Aufzug, an unseren Arbeitsplätzen und seit Apple seine iWatch als Fitness- und Healthcare Lifestyle Gadget positioniert hat, sogar um unser Handgelenk. Sensoren sind allgegenwärtig. Sie schützen uns, warnen uns, und in einigen Fällen inspirieren sie uns sogar, besser zu leben und ein gesünderes Leben zu führen. Welche Möglichkeiten, wenn man an die Daten denkt, die jeder von uns nun kostenlos Krankenkassen, Lebensversicherungen oder dem Staat schenkt.

Die kognitive Ära hat schon lange begonnen

Wir müssen lernen, Maschinen, Apps und Sensoren (meist wird die kognitive Ära ja mit künstlicher Intelligenz in Verbindung gebracht) zu vertrauen und uns nun bewusst für die kognitive Ära vorbereiten. Diese Ära – oder bereits heute – geben wir bereits viele Entscheidungen in die Hände dieser Systeme, die nicht nur Daten sammeln und analysieren, sondern uns helfen, nicht nur in Grenzsituationen Entscheidungen zu treffen.

Virginia Rometty, CEO von IBM, sagt voraus, dass in nur fünf Jahren jeder wichtige unternehmerische Entscheidung durch kognitive Systeme zuvor analysiert, bewertet und so aufbereitet sein wird, dass wir verstehen lernen, dass diese kognitiven Systeme aus der Unmenge von Daten, Bewegungsprofilen und persönlichen Vorlieben, unsere Entscheidungsfindung drastisch ändern und erweitern werden.

Marketing und Brand Manager werden ihre Entscheidungsfindung in den nächsten Jahren drastisch ändern

Kognitive Systeme mit ihrer Fähigkeit selbst in komplexen Netzwerken, Daten und eine Unmenge von Bewegungsprofilen in Echtzeit zu analysieren und Verbraucher praktisch fast unentdeckt zu verfolgen, lassen Möglichkeiten erahnen, die wir heute für fast unmöglich halten und doch sind Sie in Zukunft mittels KI (Künstlicher Intelligenz)-Systemen zu realisieren.

Schon heute verlassen wir uns mehr auf Suchergebnisse, als auf wirkliche Recherche

Die Algorithmen von Suchmaschinen und E-Commerce-Plattformen sind Gateways mit maßgeblichem Einfluss auf unsere Kaufentscheidungen, so dokumentiert laut Studien von Unternehmensberatungen. Doch müssen sich hier Marketing-Spezialisten fragen, was dann passiert, wenn kognitive Systeme den Kauf eines Produktes oder Dienstleistung vorbereiten, was dann noch überhaupt die Marke eines Produktes darstellt. Sollte nämlich ein solches System durch seine umfassenden Analysen herausfinden, dass sie als Konsument nur bei bestimmten Anlässen ein Markenprodukt kaufen, sonst aber nicht, so wird dieses System ihnen sogar die Entscheidung, was, wann und wo gekauft vollkommen abnehmen.

Damit wird sich aus heutiger Sicht das Markenbewusstsein vollkommen ändern. Beliebig viele Marken – ob Premium oder Billig-Marke – werden situativ dann gewählt werden, wenn sich dies aus dem Lebens-Context heraus einfach anbietet. Und wir werden uns hier als Verbraucher gar nicht schlecht fühlen, ständig die Marken zu wechseln, da ja jedes Produkt in mittel- oder langfristiger Sicht, ja genau in dieser Situation Sinn macht.